Why should you read "A Midsummer Night's Dream"? - Iseult Gillespie

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Why should you read "A Midsummer Night's Dream"? - Iseult Gillespie

توضیح مختصر

y the light of the moon, a group sneaks into the woods, where they take mind-altering substances, switch it up romantically and brush up against creatures from another dimension. "A Midsummer Night's Dream" sees Shakespeare play with the boundary between illusion and reality - and dramatize the possibility that life is but a dream.

  • زمان مطالعه 4 دقیقه
  • سطح سخت

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متن انگلیسی درس

Übersetzung: Andrea Hielscher Lektorat: Swenja Gawantka In einer mondhellen Nacht stehlen sich einige junge Leute in den Wald. Dort nehmen sie Drogen, wechseln ihre Partner und stoßen auf Wesen einer anderen Dimension. Im “Sommernachtstraum” wird Shakespeare psychedelisch – zur Freude von Theatergängern und Lesern. Das Stück wurde erstmals in den 1590ern aufgeführt und gehört zu Shakespeares verspieltesten Werken voller Listen, Verrücktheiten und Magie. Alles passiert in nur einer Nacht in übermütigen Handlungssprüngen. Das Geschehen läuft nach Mustern von Zusammenprall und Trennung ab; Personen verschiedener Welten stoßen aufeinander und werden getrennt. So verspottet Shakespeare die Selbstverliebtheit seiner Akteure und stellt mit komischen Wendungen Autorität infrage. Die Handlung spielt im alten Griechenland, doch wie viele Shakespeare-Stücke spiegelt sie zeitgenössische Belange. Die Zauberkulisse des nächtlichen Waldes hebt die Grenzen zwischen Gruppen auf – mit grotesken Konsequenzen. Hier spielt der Dichter mit dem starren Klassensystem seiner Zeit. Er stellt die Gesellschaftsregeln dreier Gruppen auf den Kopf – in einer Welt, wo die Sterblichen orientierungslos sind. Zu Beginn des Stücks grollt die junge Hermia ihrem Vater Egeus und Theseus, dem König von Athen, da sie ihren Geliebten Lysander nicht heiraten darf. Demetrius, der Auserwählte ihres Vaters, interessiert Hermia nicht – wohl aber Helena, ihre beste Freundin. Voller Wut auf die Väter machen sich Hermia und Lysander nachts davon, doch Demetrius ist ihnen auf den Fersen. Für weitere Wirrungen sorgt Helenas Entscheidung, ihnen in den Wald zu folgen, um Demetrius’ Herz zu gewinnen. Jetzt wird der Wald schon ziemlich voll, denn die Liebenden teilen sich den Ort mit einer Gruppe “derber Handwerker” – betrunkenen Arbeitern, die mit dem munteren Niklas Zettel ein Stück proben. Unwissentlich haben die Menschen das Feenreich betreten. Trotz seines magischen Glanzes hat das Königspaar der Elfen, Oberon und Titania, Beziehungsprobleme. Der eifersüchtige Oberon fürchtet, keine Kontrolle über Titania zu haben. Er befiehlt dem Schelm Puck, ihre Augen mit dem Saft einer Zauberblume zu beträufeln. Wenn sie erwacht, verliebt sie sich in das erstbeste Ding, das sie erblickt. Doch Puck sprüht den Saft vergnügt auf die Lider der beiden Schlafenden, Demetrius und Lysander, und verwandelt Zettels Kopf obendrein in den eines Esels. Nach dem Erwachen beginnt eine Nacht des Chaos mit gebrochenen Herzen, Verwechslungen und Verwandlungen. Von allen Akteuren kommt Zettel vermutlich am besten weg: Als die verzauberte Titania ihn erblickt, bittet sie ihre Feen, ihn mit Wein und Schätzen zu verwöhnen, und bringt den verwandelten Eselsmann fast um den Verstand: “Mit bunter Schmetterlinge Flügelein Wehrt fächelnd ihm vom Aug’ den Mondenschein. Nun, Elfen, huldigt ihm und neigt euch fein!” Zwar ist Zauberei der Antrieb der Handlung, doch das Stück zeigt das wahre Drama, wenn wir aus Liebe handeln, und das absurde Verhalten der Menschen unter ihrem Zauber. Der Mond überblickt die Handlung “wie ein silberner Bogen” – Symbol für unberechenbares Verhalten, die dunkle Seite der Liebe, und den berückenden Zauber einer Welt, in der die üblichen Regeln nicht gelten. Obwohl die Akteure schließlich wieder zu Sinnen kommen, stellt der “Sommernachtstraum” die Frage, wie viel Kontrolle wir über unser Leben haben. Doch das letzte Wort haben nicht die Liebhaber, Herrscher oder Arbeiter aus der realen Welt, sondern der schelmische Puck, der fragt, ob wir unseren Augen jemals wahrhaft trauen können: “Wenn wir Schatten euch beleidigt, O, so glaubt – und wohl verteidigt Sind wir dann – ihr alle schier Habet nur geschlummert hier Und geschaut in Nachtgesichten.” So gewährt er uns Einlass in die magische Welt des großen Theaters, das mit der Grenze zwischen Illusion und Realität spielt und die Möglichkeit dramatisiert, dass das Leben nur ein Traum ist.

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